...ein Jahr in den USA
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Hey!
Zuerst m?chte ich mich kurz vorstellen. Ich hei?e Anja, werde am 23. Oktober 19 Jahre alt. Ich lebe mit meinen Eltern und meinem j?ngeren Bruder in der Kleinstadt Meppen.
Ich gehe in die 13. Klasse aufs Gymnasium und mache jetzt mein Abitur.
Ich habe mich daf?r entschieden, nach dem Abitur ein Jahr als Au Pair in den Vereinigten Staaten zu verbringen.
Hier werde ich regelm??ig berichten. Zun?chst von meiner Vorbereitungsphase, sp?ter dann auch von meinem Aufenthalt.

Also viel Spa?, lg Anja.
6.9.04 15:03


Heute habe ich die Einladung zum Vorbereitungsseminar der Agentur Cultural Care (EF) in M?nster bekommen. Das Seminar ist am Sonntag und dauert vorraussichtlich ca 4-5 Stunden. Ich bin echt schon gespannt, was ich dort erfahren werde. Es sollen auch Ehemalige Au Pairs da sein und ?ber die eigenen Erfahrungen berichten. Au?erdem hat mir eine Freundin heute die Email adresse eines Au Pairs gegeben. Je mehr Infos, desto besser.

Ich bin mir mitlerweile ja sehr sicher, dass ich das Jahr wirklich machen will. Alle Zweifel in den Hintergrund gedr?ngt. Klar hab ich gewisse ?ngste. Ich k?nnte schreckliches Heimweh bekommen und mich in der Familie ?berhaupt nicht wohl f?hlen. Oder ich komme mit der Kultur nicht klar. Vielleicht f?llt mir die Kommunikation nicht so leicht, wie ich mir das gedacht habe. Aber f?r diese Sachen gibt es sicher L?sungen.
"Vielleicht wirst du vergewaltigt oder misshandelt!" hat neulich ein Freund gesagt. Vielleicht geh ich aber auch morgen auf die Stra?e und werd von nem LKW ?berfahren. Vielleicht, vielleicht...

Wer nicht wagt, der nicht gewinnt.

6.9.04 19:35


Mir ist mal so aufgefallen, dass sich alles viel lockerer und fr?hlicher lebt, seit ich wei?, was ich nach dem Abi machen will. Ich arbeite jetzt auf ein Ziel hin und ich freue mich auf etwas.
Ich hab jetzt Kontakt zu dem M?dl, dessen Mail-Adresse ich von ner Freundin bekommen hab. Ich hab ihr ein paar Mal geschrieben und sie hat mir auch schon lange Mails mit Antworten auf meine Fragen geschrieben. Au?erdem meinte sie, dass ich vielleicht ihre Nachfolgerin in der Familie werden k?nnte. Wenn das klappen w?rde, das w?r mehr als klasse, denn alles was sie von der Familie, Umgebung, Arbeit etc berichtet hat so sch?n klingt. Doch es gibt da noch ein Problem. Eigentlich k?nnte ich erst Ende August/Anfang September fahren, weil meine Eltern im August ihre Silberhochzeit feiern. Von der Zeit her w?r das echt nicht sehr vorteilhaft, weil ich dann wirklich seeehr knapp vor Beginn des Wintersemesters nach Hause kommen w?rde, wenn ich den Reisemonat mache. Den Reisemonat m?chte ich auf keinen Fall missen. Aber ich brauche meine Zeit um mich hier in Deutschland wieder einzuleben, das wei? ich. Und au?erdem m?chte ich noch Zeit haben, mich ein bisschen auf das Studium vorzubereiten.
Meine Eltern sehen das Problem mit dem Studium genau so. Und bis zum Sommersemester zu warten w?r auch nicht so toll, da ich ja eh ein Jahr sp?ter anfange. Deswegen gibt es zwei M?glichkeiten: Entweder verschieben sie die Silberhochzeit oder ?ch werde sie verpassen, was ich allerdings nicht will. Auf d?eses Ereignis freu ich mich, seit ich denken kann. Da trifft die ganze Familie (und ich hab ne recht gro?e Familie) aufeinander und ich sehe Verwandte, die ich ewig, oder sogar nocht nie, gesehen habe. Wir werden schon ne L?sung finden.

Achja, Britta, meine Anpsrechpartnerin hier in Deutschland hat mich heute noch mal angerufen und nachgefragt ob ich am Sonntag nach M?nster zum Seminar kommen werde. Ich freu mich schon sie kennen zu lernen.
9.9.04 19:52


Schade, das mit der Familie hat sich erledigt. Sie haben Katzen und Hunde. Und weil ich gegen die allergisch bin kommt die Familie f?r mich nicht mehr in Frage. Wirklich schade, denn es h?tte mir da mit Sicherheit sehr gut gefallen.
Aber deswegen lass ich jetzt nicht den Kopf h?ngen. Ich werd schon noch ne gute Familie treffen.

Morgen um 12 ist das Seminar in M?nster. Bin schon ganz gespannt auf die Leute und das, was mich da erwartet. Werd dann berichten, wie es war.
11.9.04 16:38


Am Sonntag war das Vorbereitungsseminar in M?nster. War echt sehr interessant! Es wurde von zwei ehemaligen Au Pairs geleitet. Eine davon war Britta, meine Ansprechpartnerin hier in Deutschland (allerdings nur als Vertretung bis Katja aus den USA zur?ck ist). Die andere hie? Wiebke, glaub ich. Bin mir aber nicht mehr sicher, vergesse ganz gern mal Namen
Ganz am Anfang, nachdem wir uns alle vorgestellt hatten und erkl?rt hatten, wieso wir als AP f?r ein Jahr in die Staaten gehen wollen, haben sie grob erz?hlt, worum es bei dem Seminar gehen soll. Uns wurde erkl?rt, was alles bei einer Bewerbung dabei sein muss, um was wir uns noch alles k?mmern m?ssen (Visum, Reisepass, int. F?hrerschein, Passfotos, ... ). Wir haben ?ber die Kosten, die auf uns und auch auf die Gastfamilie zukommen werden gesprochen. Sie haben uns von Zusatzversicherungen, die man besser abschlie?en sollte erz?hlt. Ein gro?es Thema war auch die Einf?hrungstage in New York. Sie haben von der AP Schule (auf Long Island) und was man dort alles macht (zb. einen internationales Kinderliederpresentieren, dh: die APs aus den verschiedenen L?ndern bilden Gruppen und bereiten zusammen ein typisches Kinderlied aus dem einen Land vor). Dann kamen wir zu den Aufgaben als AP, was dazu geh?rt, was nicht. Es wurde uns auch immer wieder gesagt, dass es nicht schlimm ist, wenn man die Familie wechselt. Bei Wiebke (ich nenn sie mal weiter so, wenns nicht der richtige Name sein sollte, mir sei vergeben!) war das der Fall. Sie hat schnell gemerkt, dass sie und ihre Familie verschiedene Vorstellungen hatten. Sie meinte, es w?r zwar in dem Moment nicht so sch?n gewesen, aber jetzt sagt sie selbst, Familienwechsel sei nichts Schlimmes. Etwas sp?ter dann haben wir alle so einen orangen Zettel ausgeteilt bekommen. Darauf standen viele Fragen, die man teilweise auch schon aus den Bewerbungsunterlagen kennt. Dieser Zettel wird das erste sein, was die Gastfamilie von ihrem zuk?nftigen AP zu sehen bekommt und danach wird auch die passende Familie ausgew?hlt. Au?erdem wurde ein Zettel ausgeteilt auf dem wir eine Art Brief an uns selbst schreiben mussten, in dem steht, wieso wir so unbedingt AP werden wollen. Dieser Brief geht auch an die Organisation und wird uns im Fall von Heimweh gegeben, um uns wieder zu ermutigen. Die Idee find ich echt ganz sinnvoll.
Danach kamen die Inteviews. Jeder wurde in einem Einzelgespr?ch auf Englisch ausgefragt, ?ber den Grund, weshalb man AP werden m?chte, was man an Kindern mag, ?ber die eigenen positiven und negativen Eigentschaften, wie einen die Freunde beschreiben w?rden, ?ber Erfahrungen mit Kindern und solche Sachen. Haupts?chlich war das Interview da, um die Englischkentnisse zu pr?fen. Irgendwie war ich ziemlich nerv?s, obwohl es keinen Grund daf?r gab. Aber nur am Anfang (als ich meinen Namen buchstabieren sollte, hab ich doch glatt vergessen wie man j ausspricht! Peinlich), dann ging es, als ich mich warmgeredet hatte.
Es konnten immer nur 2 Leute ins Interview (die wurden ?brigens von Britta und einer anderen, die sp?ter hinzu kam, gef?hrt). Der Rest hat mit Wieke Gruppenarbeit gemacht. Erst haben wir nen Zettel bekommen, auf dem typische Klischees standen. Wir mussten ankreuzen, ob sie wahr oder falsch sind. Danach haben wir dar?ber geredet. Dann haben wir uns in einem Stuhlkreis gesetzt. Es wurden Karten ausgeteilt, auf denen verschieden Konfliktsituationen standen, die w?hren eines AP Jahrs auftreten k?nnen. Wir haben -auf Englisch- dr?ber geredet, wie man diese Situationen l?sen kann. Und wenn man sein Interview schon hinter sich hatte konnte man nach der Gruppenarbeit gehen (viele mussten gehen, um ihren Zug zu bekommen).
Alles in allem kann ich sagen, es war ein sehr gelungener, aber auch anstrengender Nachmittag. Wir haben viel zugeh?rt, geredet, erfahren, daf?r aber wenig gegessen und getrunken (obwohl Britta so nett war und Kekse mitgebracht hat). Insgesamt hat das Treffen ca 5 Stunden gedauert, die auch wohl n?tig waren.
Gut fand ich, dass Britta und Wiebke sehr viel ?ber die eigene Erfahrung erz?hlt haben und auf jede unserer Fragen eingegangen sind. Au?erdem hatten sie beide ihre kopierten Bewerbungsunterlagen und Fotocollagen als Anschauungsobjekte und ein Fotoalbum mit Bildern vom AP Jahr mit. War ziemlich interessant und hilfreich.
Wir waren eine nette Gruppe von, ich glaub, 12 Leuten (ohne Britta und Wiebke), es war sogar ein Typ dabei, find ich cool.

Also wenn das Jahr so sch?n wird, wie die beiden es beschrieben haben, dann kann ich gar nicht mehr aufh?ren mich zu freuen
14.9.04 13:13





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